LABORATOIRE KONTEMPO

Artiste

Gabriella Torres-Ferrer

Geboren 1987 in Arecibo, Puerto Rico. Gabriellas Arbeit befasst sich mit den Auswirkungen der Existenz im vernetzten, globalisierten Leben. Sie interessieren sich für die gesellschaftlichen Veränderungen der modernen Kybernetik, für unsere digitale Realität und dafür, wie diese die Natur neu definiert, um zu verstehen, wie alte Machtstrukturen aufrechterhalten werden und neue Formen annehmen. Die medienübergreifende Praxis zielt darauf ab, hegemoniale Narrative, Schnittstellen, Sehgewohnheiten und Materialitäten in Frage zu stellen, wobei sie oft über das Potenzial zur Transformation nachdenken. Sie verbinden Internetkultur, postkoloniale psychosoziale Landschaften, Ökologien und Globalisierung. Sie hinterfragen die Strukturen der Macht und die Mittel der Produktion und des Austauschs und fragen, was es bedeutet, in dieser datengetriebenen Welt ein Körper zu sein. Torres-Ferrer hat im Whitney Museum of American Art, Museo del Barrio, the Shed, A.I.R. feminist collective, New York; The Wrong New Digital Art Biennale online und offline in São Paulo, Mexico City, San Juan und Santo Domingo; Phillip Martin, Los Angeles; Curro, Guadalajara; Gianni Manhattan, Wien; Embajada, San Juan ausgestellt. Gabriella ist eine ehemalige Stipendiat*in von Beta Local’s La Práctica in San Juan. Sie ist 2020-2021 Empfänger*in des Artist-in-Residence-Stipendiums der Akademie Schloss Solitude, Stuttgart, und erhielt eine Ehrenerwähnung als Gastkünstlerin am CERN Collide, Geneve.

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