LABORATOIRE KONTEMPO

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Mayangani

Paulvi Ngimbi

Die Installation von Paulvi Ngimbi und Prisca Tankwey ist als Interaktion von Medien aus verschiedenen künstlerischen Welten konzipiert und schafft eine Sprache, die von den vorhandenen symbolischen Elementen getragen wird. Es gibt viele Fragen, die mit dem Aussehen, der Spiritualität und der Beziehung zum Göttlichen in ihrer unmittelbaren Umgebung zu tun haben. Auch die Frage nach Leben und Tod wird durch universelle Symbole wie die weißen, beleuchteten Totenköpfe beantwortet. Diese große Installation, in der Licht und Farben aufeinanderprallen, enthält eine Art Kuppel, die von Kuppeln oder der mittelalterlichen europäischen Kirchenarchitektur inspiriert ist und von einem Druck von Glasfenstern mit nicht biblischen Erzählungen umhüllt ist. Hier lädt Prisca die Betrachter zu eklektischen Gesprächen vor dem Hintergrund alter Familienfotos ein, in denen sie persönliche Fragen stellt, die sich auf die Lösung der psychosozialen Komplexe konzentrieren, die ihre Gesellschaft durchziehen. Eine Art kollektiver Exorzismus.

Paulvi Ngimbi 1997 geboren, er lebt und arbeitet in Kinshasa. Er ist Mitbegründer von LaboratoiʼArt, einem Kollektiv mit Sitz in Kinshasa, das sich auf die Praktiken der zeitgenössischen Kunst konzentriert. 2019 machte er seinen Abschluss an der Académie des Beaux-Arts de Kinshasa. Derzeit ist er Lehrbeauftragter in der Abteilung für Bildhauerei an der Académie.

Multidisziplinärer Künstler: Bildhauer, Fotograf, Videokünstler, Performer und Installationskünstler. Er hat an verschiedenen Gruppenausstellungen und Workshops teilgenommen, z.B. am Laboratoire Kontempo 2020, an der Académie des Beaux-Arts mit seiner Installation „Ekulusu“; sowie „Images en mouvement et créateurs en puissance“ organisiert vom SADI-Kollektiv, mit seinem Kunstvideo „Résistance“ im Centre Mont des Arts in Kinshasa; ebenso seine Fotoserie „Kuzu“, die 2018 im Rahmen desselben Projekts in der Académie des Beaux-Arts ausgestellt wurde.
Als Schöpfer zeitgenössischer Kunstwerke, deren Besonderheit in der Mischung verschiedener Techniken liegt, ist seine Arbeit eine Recherche und Zusammenführung von heterogenen Medien und Konzepten. Derzeit kombiniert er skulpturale Installationen und Videos mit Klängen aus der Volkskultur von Kinshasa und setzt unter Verweis auf die Vergangenheit auf das Paradoxon zwischen dem Heiligen und dem Profanen in dieser Gesellschaft.